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Sie können mit
Vivaldi MIDI-Dateien importieren, sowie erstellte Partituren in das MIDI-Dateiformat
exportieren. |
Was
sind MIDI
Dateien? |
MIDI-Dateien können von unterschiedlichen Programmen - wie Sequenzer,
MIDI-Player und andere Notensatzprogramme - gelesen werden. Nur mit Hilfe
von MIDI-Dateien können Daten zwischen verschiedenen MIDI-Programmen
transferiert werden. Die in der MIDI-Datei enthaltenen Daten umfassen
viele verschiedene musikalische Informationen (Tonhöhe, Notenwerte,
Tempo, Taktmaß, u. v. m.); die Import-Funktion in Vivaldi generiert
automatisch eine neue Partitur in einem neuen Dokument, filtert und formatiert
alle notwendigen Zeichen und Symbole unter Berücksichtigung der Voreinstellungen
von Vivaldi. Wenn Vivaldi eine MIDI Datei importiert, werden alle Noten
mit musikalischer Dauer, dadurch daß sie in moderne Musiknotation
übersetzt werden (CMN: Common Music Notation), dargestellt. Die MIDI
Events, die in der Datei enthalten sind, können nicht in Notenwerten
ausgedrückt werden. Sondern, durch Auswählen der Einstellungen
in Import-Dialog, kann der Anwender Vivaldi über den notwendigen
Quantisierungswert informieren.
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| Quantisierung |
Wir empfehlen beim Import von MIDI-Dateien einen Quantisierungswert von
einem Sechzehntel, bei klassischer Musik von einem Zweiunddreißigstel.
Die mit Vivaldi mitgelieferten MIDI-Dateien wurden bereits quantisiert, Sie
brauchen also keinen Quantisierungswert anzugeben.
Quantisierung ist ein Vorgang, der die korrekte Plazierung der Noten
(die von einer Datei importiert wurden, entweder mit MIDI oder mit einer
MIDI-Tastatur aufgenommen) in der Partitur auf der Basis eines durch den
Anwender eingegebenen Notenwertes.
Generell erstellt die Aufnahme eines Musikstückes direkt mit einer
MIDI-Tastatur auch MIDI-Dateien. Diese sind hochgradig ungenau, auf Grund
der menschlichen Unfähigkeit alle Noten mit ihrer exakten mathematischen
Dauer wiederzugeben. Der Quantisierungswert wird durch den Anwender über
das PopUp-Menü im Import-Dialog hinzugefügt; wenn Sie "kein"
als Quantisierungswert einstellen und eine MIDI Datei importieren, werden
die Notenwerte in der Partitur exakt den Inhalt der MIDI-Datei darstellen
- das bedeutet zahlreiche Notationsfehler und ungenaue Dauern. Der Anwender
muß Vivaldi dann den am ehesten angemessenen Quantisierungswert
angeben.
Beispiel: bei Einstellung des Quantisierungswert von einer Sechzehntelnote
wird Vivaldi alle Noten in der MIDI-Datei auf einem Netz wo der kürzeste
Wert eine Sechzehntelnote ist wegschaffen; daher ist es notwendig beim
Bewegen, Verlängern und Kürzen von Noten eine lesbare Partitur
zu erstellen wo der kürzeste Notenwert eine Sechzehltelnote ist.
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Wir empfehlen beim
Import von MIDI-Dateien einen Quantisierungswert von einem Sechzehntel,
bei klassischer Musik von einem Zweiunddreißigstel. Die mit Vivaldi
mitgelieferten MIDI-Dateien wurden bereits quantisiert, Sie brauchen also
keinen Quantisierungswert anzugeben. |
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Empfohlene
Quantisierungswerte: Für Popmusik einen Quantisierungswert von einer
Sechzehntel-, und für klassische Musik einen Quantisierungswert von
einer Zweiunddreißigstelnote einstellen. |
| MIDI
Import |
Mit dem Befehl "Import MIDI"
im Menü "Datei" öffnen Sie das Dialogfenster "Import
MIDI". Das Fenster ist in zwei Unterdialoge unterteilt: |
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Unterdialog
A
Quantisierung: Über dieses Auswahlfenster geben Sie den Quantisierungswert
an, der beim Import von MIDI-Dateien verwendet werden soll.
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Wenn Sie eine MIDI Datei importieren, wo mehrere Stimmen in einer Zeile
notiert sind (z. B. bei Chorpartituren), können Sie die verschiedenen
Stimmen trennen. Mit dem Menü im Unterfenster Quantisierung können
Sie einer beliebigen Stimme in der Notenzeile die getrennte Stimme zuweisen.
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Unterdialog
B
Xtolen erkennen und anzeigen: mit diesem Feld können Sie das
Erkennen von Xtolen aktivieren.
Kleinste Xtole, Auflösung: Geben Sie die kleinste zu interpretierende
Xtole und deren Auflösung an. Diese Eistellungen müssen kombiniert
aktiviert werden, um die Xtole mit dem benötigten Notenwert zu verbinden. |
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Wir empfehlen, die erweiterte Einstellungen (Xtolen und Xtolenauflösung)
nur bei Dateien vorzunehmen, die zuvor von Vivaldi oder einem ähnlichen
Notensatzprogramm exportiert wurden, da die Erkennung von Xtolen für
MIDI-Dateien die live aufgenommen wurden einen kritischen Vorgang darstellt.
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Je
kleiner der Quantisierungswert, desto mehr Zeit brauch Vivaldi um die MIDI-Datei
zu importieren. Mit anderen Worten wird die Importzeit fast verdoppelt,
wenn Sie anstelle einer Zweiunddreißigstelnote den Quantisierungswert
einer Vierundsechzigstelnote einstellen. |
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Die Import MIDI-Funktion erkennt MIDI-Dateien des Typs 1. Typ 1 - Dateien
besitzen mehrere Spuren und sind die am häufigsten verwendeten MIDI-Dateien.
Für jede Spur erstellt Vivaldi eine eigene Zeile, um die Noten in
dieser darzustellen. Mit den MIDI-Dateien des Typs 1, nachdem sie zu Vivaldi
importiert wurden, können Sie MIDI-Einstellungen (Lautstärke,
Kanal, Name u.s.w.) für jede einzelne Zeile ändern. Im Vergleich
dazu speichern die MIDI-Dateien des Typs 0 die komplette Musik auf einer
Spur. Sie sind für Musiknotationsprogramme kaum von Interesse, da
sie alle Spuren auf einer Zeile anhäufen (mit allen darin resultierenden
Leseschwierigkeiten für das Wiedergabegerät). Vivaldi importiert
keine MIDI-Dateien des Typs 0. Wenn Sie jedoch eine MIDI-Datei des Typs
0 mit Vivaldi öffnen möchten, können Sie diese leicht in
eine MIDI-Datei des Tys 1 konvertieren, indem Sie das MIDI Conversion
Programm anwenden. In den MIDI-Dateien des Typs 1 finden Sie, neben dem
Namen der Spur, Extrainformationen über Tempo, Lautstärke, MIDI
Kanal und Instrument für jede Spur/Zeile. Vivaldi importiert alle
diese Informationen (wenn sie auf der MIDI-Datei vorhanden sind) direkt
und automatisch. So muß der Anwender lediglich die Schnittstelle
(Im Mischpultfenster) für jede einzelne Spur/Zeile einstellen und
kann dann zum Hören, und eventuell zum Bearbeiten des Stückes,
übergehen.
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Im
Mischpultfenster können Sie auch die Schnittstellen für alle Zeilen
auf einmal einstellen, indem Sie einfach auf eine der Schnittstellen klicken
während Sie die Options-Taste der Tastatur gedrückt halten. |
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Vivaldi erstellt automatisch
für jede Spur den richtigen Schlüssel (unter Berücksichtigung
des Spurausmaßes). |
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Im folgenden werden
alle Informationen einer MIDI-Datei aufgelistet, die Vivaldi automatisch
importiert:
Tonhöhe
Notenwert
Notenschlüssel
MIDI-Kanäle
Instrumente (Klangfarben)
Lautstärke
Zeilennamen
Taktmaß
Tempo |
Export
MIDI |
Mit dem Befehl Export MIDI im Menü Datei können Sie das aktive
Dokument in ein MIDI-Dateiformat exportieren. Vivaldi exportiert seine
Dokumente in ein MIDI-Dateiformat des Typs 1 (mehrspurig): Für jede
Stimme einer Zeile legt Vivaldi eine neue MIDI-Spur an. Die Exportfunktion
beinhaltet automatisch alle oben aufgelisteten Informationen.
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Hinweis für Mac Anwender: Wie bei allen anderen Notensatz-
und Sequencing-Programmen gehen beim Export einer Vivaldi Partitur im
MIDI-Format sämtliche Layoutinformationen von Partituren verloren,
da die MIDI-Datei nicht in der Lage ist alle Daten einer kompletten Partitur
zu enthalten (einige der Informationen werden als Notenverbalkung, Texte,
Taktnummern, Symbole, Crescendos und Diminuendos, u.s.w. erhalten.). Speichern
Sie daher Ihre exportierte MIDI-Datei unbedingt unter einem anderen Namen
ab, damit Ihre Originalpartitur nicht überschrieben wird!
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Mit
Anwendung der Exportfunktion können die MIDI-Daten Ihrer Partitur von
einem anderen Musikprogramm (kompatibel mit dem MIDI-Dateiformat) gelesen
werden, etwa ein Sequencer, MIDI-Abspielgerät, Multimediasoftware,
andere Musiknotationsprogramme, u.s.w. Dies sind die einzigen Wege verschiedene
Musikprogramme zu übertragen. |